Golla & Heyduck

 

Öl . Oil

Raum-Klanginstallation 2010

sound installation

Die Installation "Öl" setzt sich aus mehreren Klangskulpturen zusammen. Diese Klangskulpturen bestehen aus jeweils einem Lautsprecherchassis, einem Ölkännchen und einem mit schwarzem Kunstharzlack überzogenen Sockel sowie einer eigenen Audiozuspielung. Die Verkabelung der Objekte ist als fließend zeichnerisches Element in das Konzept mit einbezogen.

Das Visuelle unterstützt der jeweilige Klang, der für jedes einzelne Objekt bzw. jede Objektgruppe komponiert wurde. Alle Kompositionen sind elektroakustische Ableitungen des Wortes "Öl". Quellen dafür waren TV- und Radioberichte über Evolution, Religion, Politik, Unterhaltung, Wirtschaft und in der jüngsten Zeit Nachrichtensendungen und Katastrophenberichte. Durch elektroakustische Bearbeitung wie eine extreme Dehnung oder Filterung ist das gesprochene Wort "Öl" teilweise bis zur vollständigen Unkenntlichkeit transformiert. So wie der Rohstoff Öl für die petrochemische Industrie die Basis zur Synthetisierung vielfältigster Kunststoffe darstellt, dient hier der Klang des Wortes als Grundlage für ein breites Spektrum an auditiven Umgestaltungen, welche Raum für die unterschiedlichste Assoziationen wie z.B. Glocken-, Motor- oder Pumpgeräusche bieten.

 

Oel 2010 - Golla+HeyduckThe installation „Öl“ is assembled from several acoustic sculptures. These each consist of a loudspeaker chassis, an oil can and a base block covered in black synthetic resin lacquer as well as its own audio transmission. The objects are placed together in groups, each having its own acoustic characteristics and therefore providing its own associative space. The visual compounds each sound composed for each individual object or each object group. All compositions are electro-acoustic derivations of the word „Öl“ (oil). Sources were TV and radio reports about evolution, religion, politics, entertainment, economy and current news and catastrophe reports.

 Skulpturenmuseum Glaskasten Marl 2010

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